9. Stiftungsfest der Stiftung „Diakonie im Achental“

Am Freitag, den 23.11.12, fand das 9. Stiftungsfest der Stiftung „Diakonie im Achental“ im Gemeindehaus der evangelischen Kirchengemeinde statt und hier einige Zeilen aus den “aktuellen Informationen 2013″ des Freundeskreises Diakonie”: 

Auch das 9. Stiftungsfest setzte einen kulturellen Akzent. P1010252Das Leben „von unserm Kini“ war Inhalt des Vortrages von Frau Cornelia Leupold, Landschaftsarchitektin und Gästeführerin, zuletzt tätig in der bayer.- österreichischen Landesaustellung in Burg-hausen und Ranshofen. Umrahmt wurde der Abend in bekannt wohlklingender Weise von der Mojer Stubnmusi.

Im kaufmännischen Teil wurde klar, wie wichtig die Stiftung für den Erhalt der halben Diakonenstelle ist, welche die Kirchengemeinde selbst bezahlen muss.


Stiftungsfest der Stiftung Diakonie Achental gemeinsam mit der Little B(ig) Band

so sah es die Presse:

Stiftungsfest der Stiftung Diakonie Achental gemeinsam mit der Little B(ig) Band in der Evangelischen Kirche

Marquartstein – Seit sechs Jahren ist das Stiftungsfest der Stiftung Diakonie Achental in der Evangelischen Kirche stets verbunden mit einem auserwählten kulturellen Ereignis. In diesem Jahr gestaltete die „Little B(ig) Band“ des Musikvereins Schleching unter der Leitung von Semir Jakic den Abend zwischen sachlichen Berichten über die Stiftung durch den Vorstand Hans-Jürgen Rippler und zwischen nachdenklichen Beiträgen von Diakon Michael Soergel und Pfarrer Ekkehard Purrer. Dr. Jan Bodo Sperling, Ehrenvorsitzender und Gründungsmitglied des Schlechinger Kultur-Fördervereins, erinnerte nicht nur an die Entstehung der Band sondern wies besonders auf den Zweck der Stiftung hin. Pfarrer Purrer freute sich, dass ganz im Sinn des Zweiten Ökumenischen Kirchentages am 16. Mai 2010 in München als Vertreter der Katholischen Kirchengemeinde Diakon Johannes Notter in die gut besetzte Evangelische Kirche kam.

Nach dem schwungvollen Auftakt der Band mit „Chattanooga choo choo“ (Glenn Miller) wies der Stiftungsvorstand darauf hin, dass die Band sehr zur Freude der Stiftung ohne Gage spielt. Nach zwei weiteren flotten Stücken, wie „Will you be good to me“ (John La Porta), erinnerte Dr. Sperling an die Zeit vor 30 Jahren, als er mit seiner Frau Brigitte nach Schleching kam. Beide sind seither in vielen Bereichen ehramtlich tätig. Viel Herzblut brachte der heutige Ehrenvorsitzende und elf Jahre Vorsitzende in den Schlechinger Kultur-Förderverein ein, dem Träger der CANTICA Chor- und Instrumentalschule. Dr. Sperling stellte vor sechs Jahren Semir Jakic, den Leiter der Band, als Musiklehrer für Trompete, Klavier, und Gitarre bei CANTICA ein. Jakic stammt aus Bosniern Herzegowina, wo er eine Musikschule leitete und Mitglied des Symphonieorchesters Sarajewo war. Er sei ein gutes Beispiel für die Integration von Migranten über die Musik. Rupert Loidl, Vorstand des Musikvereins, und Detlef Krügell, Manager der Band, stellten die Band vor, die eine gute Mischung aus Jung und Alt sei, darunter etliche Schüler der Musikschule.

Mit „Satin Doll“ (Duke Ellington) leitete die Band über zum Jahresbericht von Stiftungsvorstand Rippler. Die „Stiftung Diakonie im Achental“ ist als gemeinnützig anerkannt und verfügt heute über eine Grundstockvermögen von rund 101.000 Euro. Aus den Zinsen des letzten Jahres von knapp 3.500 Euro bezahlt die Stiftung 2.000 Euro für die halbe Stelle des Diakons der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Marquartstein. Darüber hinaus unterstützt sie die Jugend- und Seniorenarbeit der Diakonie. Ziel sei, das Grundstockvermögen bis 2012 auf 135.000 Euro zu erhöhen, um entsprechend höhere Zinsen für den Stiftungszweck bereitstellen zu können.

P1080748Wie Rippler erklärte, sollen Faksimiles von „Kirchen im Achental“, dargestellt von einheimischen Künstlern, ein Anreiz für Spenden sein. Das erste Bild der Serie, die Raitener Kirche „Maria zu den sieben Linden“, malte Toni Blank, der unter den Gästen war. Die Faksimiles in zwei Größen konnten in der Pause erworben werden. Dazu regte ein von Mitgliedern der Kirchengemeinde liebevoll hergerichtetes großes Buffet an.

Stiftungsfest 200Danach stimmte die Band mit weiteren temperamentvollen Stücken auf den besinnlichen Teil des Abends ein. Diakon Soergel trug die Geschichte von dem Jungen vor, der sich auf den Weg machte, um Gott zu treffen. Im Park traf er eine alte Frau und teilte sich mit ihr seine Brotzeit. Sie schenke ihm ihr schönstes Lächeln. Beide waren überzeugt, Gott einmal als Frau und einmal als sehr jung getroffen zu haben. Anschließend stellt der Diakon die beiden Zivildienstleistenden Daniel Thomas Winkler und Michael Sichler vor, die für die Bewältigung der Aufgaben der Diakonie unverzichtbar seien.

Dr. Sperling rief am Beispiel des berühmten Gedichtes „Feenkönigin“ von Edward Spencer, das dem Earl of Southampton beim Lesen einiges Geld aus der Tasche gelockt hatte, dazu auf, für das Grundstockvermögen zu stiften. Pfarrer Purrer trug neu formulierte Seligpreisungen vor, die Rücksicht auf die Gebrechlichkeit und Nöte des Alterns enthielten.

Rippler sagte den Mitwirkenden und Helfern des Stiftungsfestes herzlichen Dank, der sichtbaren Ausdruck in einer langen Reihe Alpenveilchen fand, die die Gärtnerei Glanz gespendet hatte. Pfarrer Purrer sprach zum Abschluss den „Aaronitischen Segen“, den ältesten überlieferten Segensspruch der Bibel, in der Übersetzung von Georg Kugler. Die Little B(ig) Band lief mit „The G-Shuffle Blues“ und Soli aller Bandmitglieder und als Zugabe mit „Trumpet Blues“ (Thomas Bosshard) mit dem Trompetensolo von Mucki Zaiser, dem Jüngsten der Band, noch einmal zu Höchstform auf. bre

(Text Barbara Reichenbach, Schleching)

 

 

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