{"id":98,"date":"2006-11-11T19:40:35","date_gmt":"2006-11-11T19:40:35","guid":{"rendered":"http:\/\/stiftung-dia.de\/cms\/?p=98"},"modified":"2013-09-12T12:54:02","modified_gmt":"2013-09-12T12:54:02","slug":"stiftung-diakonie-achental-zog-eine-positive-zwischenbilanz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/stiftung-dia.de\/cms\/stiftung-diakonie-achental-zog-eine-positive-zwischenbilanz\/","title":{"rendered":"Stiftung Diakonie Achental zog eine positive Zwischenbilanz"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-size: xx-small;\">Aus dem Traunsteiner Tagblatt\u00a0<\/span><span style=\"font-size: small;\">Marquartstein. Es ist selten, dass in einer Kirche eine Ausstellung installiert wird, eine Ausstellung die N\u00e4chstenliebe, die Diakonie greifbar macht. Das sagte Hans-J\u00fcrgen Rippler, Stiftungsvorstand der Stiftung Diakonie Achental, anl\u00e4sslich des dritten Stiftungsfestes, verbunden mit einer Ausstellung von Andreas Kuhnlein aus Unterw\u00f6ssen. Sigrid Meier rundete mit ihrem Harfespiel den Festakt ab.<\/span><\/p>\n<p>Die expressiven Skulpturen von Andreas Kuhnlein &#8211; mit der Kettens\u00e4ge aus Ulme, Esche oder Eiche gearbeitet &#8211; waren eingebunden in das Thema Spannungsbogen Mensch mit Texten zur N\u00e4chstenliebe, die zum Nachdenken auffordern.<\/p>\n<p>In einer Ausstellungsmappe sind alle ausgestellten Arbeiten als Gro\u00dffoto abgebildet. Die ebenfalls in der Mappe enthaltenen Texte zu den Figuren k\u00f6nnen zu meditativer Betrachtung verhelfen. W\u00e4hrend des Festaktes spannte Sigrid Meier, Musiklehrerin an der Musikschule Grassau, auf der Harfe einen weiten musikalischen Bogen Stiftungsvorstand Rippler berichtete \u00fcber das bisher Erreichte der Stiftung Diakonie Achental, die seit 1. Januar 2006 selbstst\u00e4ndig ist. Das Landeskirchenamt der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche in Bayern, Ansbach, beaufsichtige weiterhin die Stiftung. Die Buchhaltung liege in den H\u00e4nden der Verwaltungsstelle des Dekanates Traunstein. T\u00e4ten wir ab heute nichts mehr, w\u00e4re die Stiftung in der Lage, innerhalb der n\u00e4chsten 25 Jahre \u00fcber 50 000 Euro f\u00fcr die Diakonie im Achental zur Verf\u00fcgung zu stellen, ohne ihr Eigenkapital anzugreifen, so Rippler. Allerdings w\u00e4ren das f\u00fcr das einzelne Jahr nur etwas \u00fcber 2000 Euro und damit k\u00f6nne man noch keine allzu dicken Bretter bohren.<\/p>\n<p>Insgesamt habe die Stiftung derzeit ein Verm\u00f6gen von 76 316 Euro. Im Jahr 2006 gingen rund 3200 Euro an Spenden ein, die nicht f\u00fcr das Grundstockverm\u00f6gen gedacht seien. Sie w\u00fcrden vorrangig f\u00fcr Zusch\u00fcsse der Stiftung an die Kirchengemeinde zur Bezahlung der halben Diakonstelle reserviert. Eine ganz besondere Spende erhielt die Stiftung zu einem f\u00fcnfzigsten Geburtstag. Das Geburtstagskind verzichtete auf Geschenke und bat um Spenden f\u00fcr die Stiftung. Gebunden f\u00fcr die Mitfinanzierung der Diakonstelle kamen 1150 Euro zusammen, weitere 150 Euro gingen an das Grundstockverm\u00f6gen. Ein Candlelight-Dinner im Fr\u00fchjahr brachte rund 1.000 Euro. Das Landgericht Traunstein wies aus Bu\u00dfgeldzahlungen 1500 Euro zu. Jetzt w\u00e4re es nur noch super, wenn das Grundstockverm\u00f6gen, der Same der stetig Frucht bringt, gest\u00e4rkt w\u00fcrde, so Rippler.<\/p>\n<p>Dass die Leute im Oberen Achental gerade in kirchlichen Dingen schon immer zusammengehalten haben, zeige die Geschichte von der W\u00f6ssner Bl\u00e4ss, meinte Rippler. In fr\u00fcherer Zeit gab es in Unterw\u00f6ssen noch keinen Geistlichen. Der Kooperator ritt deshalb mit einem Pferd von Grassau dorthin und hielt Gottesdienst. Das Pferd musste von den Leuten der Pfarrei erhalten werden und deshalb wurde alle Jahre daf\u00fcr Haber gesammelt. Der Spruch hei\u00dft: Die W\u00f6ssner ham den Bl\u00e4ss &#8211; Die Marquartsteiner die S\u00e4ck &#8211; Die Grassauer den Haber &#8211; Dass der Bl\u00e4ss net verreckt. In der Neuerscheinung Sagen, Geschichten und Legenden vom Achental, gesammelt in den drei\u00dfiger Jahren von Johanna Gasteiger, herausgegeben vom Schlechinger Kultur-F\u00f6rderverein, ist auch diese Geschichte enthalten. Das Heft wird es erstmals am Stand des Vereins auf dem Schlechinger Christkindlmarkt am zweiten Adventswochenende 9.\/10. Dezember geben.<\/p>\n<p>Diakonin Regina Reymann trug eine nachdenkliche diakonische Geschichte zum Leben von alten Menschen innerhalb der Familie vor. Julian Kuhn, Zivildienstleistender, stellte seinen neuen Kollegen Martin Fischbach vor. Die Zivildienstleistenden fahren Essen aus, erledigen Eink\u00e4ufe und nehmen sich Zeit, mit alten Menschen spazieren zu gehen.<\/p>\n<p>Mit einem kalten Buffet, hergerichtet von Anne-Kathrein Opitz mit vielen Helferinnen, war auch f\u00fcr das leibliche Wohl gesorgt. Pfarrer Ekkehard Purrer erteilte mit Blick auf das Thema Spannungsbogen Mensch und die Bedeutung der Diakonie den kirchlichen Segen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aus dem Traunsteiner Tagblatt\u00a0Marquartstein. Es ist selten, dass in einer Kirche eine Ausstellung installiert wird, eine Ausstellung die N\u00e4chstenliebe, die Diakonie greifbar macht. Das sagte Hans-J\u00fcrgen Rippler, Stiftungsvorstand der Stiftung Diakonie Achental, anl\u00e4sslich des dritten Stiftungsfestes, verbunden mit einer Ausstellung von Andreas Kuhnlein aus Unterw\u00f6ssen. Sigrid Meier rundete mit ihrem Harfespiel den Festakt ab. 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