{"id":105,"date":"2006-03-04T19:46:59","date_gmt":"2006-03-04T19:46:59","guid":{"rendered":"http:\/\/stiftung-dia.de\/cms\/?p=105"},"modified":"2013-09-12T12:45:57","modified_gmt":"2013-09-12T12:45:57","slug":"candlelight-dinner","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/stiftung-dia.de\/cms\/candlelight-dinner\/","title":{"rendered":"Candlelight-Dinner"},"content":{"rendered":"<p>Ein kulinarischer H\u00f6hepunkt:\u00a0Rehmedaillon au point, zart und saftig. Deftiges Wildgoulasch aus der Terrine. K\u00f6stlicher Rehbraten in Wacholderrahm. Das alles klingt nach einem Auszug aus einer Speisekarte eines Nobel &#8211; Restaurants. Aber weit gefehlt. So ein feines Wildgericht habe ich im Restaurant noch nie gegessen, sagt selbst ein Kenner. Nicht nur er war beeindruckt vom Benefizessen zugunsten der <strong>Stiftung Diakonie im Achental<\/strong> am Samstag, dem 04. M\u00e4rz 2006, im Gemeindezentrum.<\/p>\n<p>Die freundlichen Service-Damen Angela und Connie servierten an diesem Abend besondere Feinkost. Verf\u00fchrerisch und sehr, sehr appetitlich waren Medaillons und Braten angerichtet: Garniert von frischen Erdbeeren und Baby-Apfel. Als Beilagen gab es neben den \u00fcblichen Preiselbeeren Apfelblaukraut, fein mit G\u00e4nseschmalz abgeschmeckt. Auch B\u00e4rlauchsp\u00e4tzle und Mini Semmelkn\u00f6del wurden gereicht. Ein ganz ausgefallenes Schmankerl war der Brez&#8217;nguglhupf.<\/p>\n<p>Ob ich da, morgen am Sonntag, mit meinem Mittagessen f\u00fcr die Familie mithalten kann?, hat sich manche Hausfrau gefragt. Es war Spitzengastronomie, die Klaus Heuberger und, raslos assistierend, Claudia Kraus, an diesem Samstagabend in der kleinen K\u00fcche des Gemeindezentrums zauberten. Sie waren es, die das Benefizessen zum unvergesslichen Erlebnis werden lie\u00dfen.<\/p>\n<p>Begleitet durch eine Formation der Mojer Stubnmusi begann das Men\u00fc. Ein kleiner Stehempfang mit Cocktails vom Holundersaft und Prosecco ging voran. Gefolgt von einer Wildessenz mit Sherry, Champignons und Kr\u00e4utern. Bis allen diese Leckerbissen serviert werden konnten, hatten die G\u00e4ste Freude an Ciabatta mit leckerem Griebenschmalz.<\/p>\n<p>Prickelndes Zitronensorbet und ein frischer, knackiger Fr\u00fchlingssalat mit Streifen von Rehfleisch und Himbeeren, die sich sensationell dem fein abgestimmten Dressing anpassten, waren weitere H\u00f6hepunkte des kulinarischen Abends.<\/p>\n<p>Zwischen den G\u00e4ngen konnte ungezwungen geplaudert werden &#8211; oder man lauschte einigen launischen Geschichten. Eine davon wies nach, dass mit dem Essen am Samstag nach Aschermittwoch das Fastengebot nicht gebrochen wurde. Legt man n\u00e4mlich, wie es in der Schweiz heute noch gemacht wird, die urspr\u00fcngliche Fastenzeitrechnung zu Grunde, beginnt die &#8222;Bauernfastnacht&#8220; am darauf folgenden Dienstag.<\/p>\n<p>Aber Fasten hin oder her: Auch nach der coolen, festlichen Nachspeise, dem Lebkuchenparfait auf Rotweinsabajon mit frischen Fr\u00fcchten, hatte man nie das Gef\u00fchl, zu viel gegessen zu haben. Der Preis von drei\u00dfig Euro war da leicht zu verkraften. In einem guten Restaurant h\u00e4tte das schlie\u00dflich um Einiges mehr gekostet, versicherte so mancher Gast und legte sogar noch die ein oder andere Spende oben drauf. Ist ja f\u00fcr einen guten Zweck.<\/p>\n<p>Zum Schluss des Gourmet-Abends wurden die Aktiven mit herzlichem Dank und Blumen bedacht. Auch Meisterkoch Klaus Heuberger \u00fcberreichte noch mancher \u00fcberraschter Dame einen farbenfrohen Fr\u00fchlingsstrau\u00df.<\/p>\n<p>Auf das n\u00e4chste Benefizessen und damit die M\u00f6glichkeit, helfend an edle Speisen zu kommen, gibt es voraussichtlich im kommenden Jahr wieder. Allerdings: Die Kapazit\u00e4tsgrenze ist mit 25 bis 30 Personen erreicht. Damit lautet das Motto: Der fr\u00fche Vogel f\u00e4ngt den Wurm, oder: Wer zu sp\u00e4t kommt, muss ins Restaurant zum Essen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein kulinarischer H\u00f6hepunkt:\u00a0Rehmedaillon au point, zart und saftig. Deftiges Wildgoulasch aus der Terrine. K\u00f6stlicher Rehbraten in Wacholderrahm. Das alles klingt nach einem Auszug aus einer Speisekarte eines Nobel &#8211; Restaurants. Aber weit gefehlt. So ein feines Wildgericht habe ich im Restaurant noch nie gegessen, sagt selbst ein Kenner. Nicht nur er war beeindruckt vom Benefizessen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":219,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[],"class_list":["post-105","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aktuelles"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/stiftung-dia.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/105","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/stiftung-dia.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/stiftung-dia.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/stiftung-dia.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/stiftung-dia.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=105"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/stiftung-dia.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/105\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/stiftung-dia.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/media\/219"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/stiftung-dia.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=105"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/stiftung-dia.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=105"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/stiftung-dia.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=105"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}